ermittlung_plakat_Beteiligungsportal

Das Theaterstück des Dramatikers Peter Weiss aus dem Jahr 1965 thematisiert den ersten Frankfurter Auschwitzprozess mit den Mitteln des dokumentarischen Theaters. Es wurde von Beginn an kontrovers diskutiert. Schlagartig löste sich das zwei Jahrzehnte gesammelte Schweigen über Auschwitz. Seit den 1990er Jahren hat das Stück eine besondere Bedeutung im Rahmen der deutschen Erinnerungskultur. Die Regie des auf etwa zwei Stunden (ohne Pause) gekürzten Stückes führt Jens Domheim.
Die elf „Gesänge" der Ermittlung folgen dem Weg der Opfer von der Rampe bei der Ankunft in Auschwitz bis in die Gaskammern und Krematorien. Sie berichten so von den grausamen Facetten der anonymen Massenvernichtung und fassen den Prozessverlauf zusammen. Das Stück präsentiert die Aussagen von Zeuginnen und Zeugen, von Verteidigern, Anklägern und Richtern so, dass die Widersprüche zwischen den Aussagen der Täter und Opfer die Zuschauerinnen und Zuschauer permanent zu eigenen Wertungen zwingen.
Angesprochen wird ein Publikum ab 14 Jahren.

Produktion:
triastheater.

Wann?
Donnerstag, 5. Februar 2026 - Beginn: 19.30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr

Wo?
Landgericht Bielefeld, Niederwall 71, 33602 Bielefeld
Saal 44

Eintritt?
frei

Anmeldung:
Anmeldung (nur solange Plätze verfügbar) über die Interneseite
https://beteiligung.nrw.de/k/-C3fmp86U

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer muss sich separat anmelden. Sollten Sie also nicht alleine zur Veranstaltung kommen, muss auch Ihre Begleitung das Anmeldetool verwenden.

Veranstalter:
Der Präsident des Landgerichts Bielefeld
Juristische Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe e.V.

Plakat